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  • Variationen bei: AnzeigeAnzeige AllraderkennungAllraderkennung
Art. Nr.: RP-SE-BPS35-V

Bremsprüfstand kompakt 3.5 Anzeige: ohne/Analog/PC; Allradfunktion: optional, Achslast: 4 t

Ab Bestellung lieferbar in ca. 45 Tagen.
  • Variationen bei: AnzeigeAnzeige AllraderkennungAllraderkennung
Art. Nr.: RP-SE-BPS30-V

Bremsprüfstand Rolle kompakt 3.0 Anzeige: ohne/Analog/PC; Allradfunktion: Optional, Achslast: 3 t

Derzeit nicht lagernd.
Art. Nr.: RP-SE-SVP410106

Bremsprüfstand kompakt 8.0

Ab Bestellung lieferbar in ca. 45 Tagen.
Art. Nr.: RP-SE-SVP410013

Bremsprüfstand kompakt Z13.0

Ab Bestellung lieferbar in ca. 45 Tagen.
Art. Nr.: RP-SE-SVP410018

Bremsprüfstand kompakt Z18.0-W

Ab Bestellung lieferbar in ca. 45 Tagen.

Bremsenprüfstände

Was ist ein Bremsenprüfstand und wozu wird er verwendet?

Ein Bremsenprüfstand wird verwendet, um die Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen zu überprüfen und mögliche Schwachstellen ausfindig zu machen. Hierbei wird sowohl die Betriebsbremse, als auch die Feststellbremse überprüft.

Bei Kraftfahrzeugen, die in Europa zugelassen sind, gelten gewisse Anforderungen in Hinblick auf die Bremssysteme eines KFZ. Hierfür wurde eine EU-Richtlinie geschaffen, die genau beschreibt, wie die Bremsanlage eines Kraftfahrzeugs und von KFZ-Anhängern beschaffen sein muss und welche Werte eingehalten werden müssen.

Damit ein Fahrzeug dieser Richtlinie entspricht, muss die Bremswirkung der Bremsanlage eines in Europa zugelassenen KFZ regelmäßig in der Hauptuntersuchung getestet werden. Hierfür gibt es bestimmte zulässige Untersuchungsverfahren und Hilfmittel. Dazu zählen der Plattenbremsprüfstand und der Rollenbremsprüfstand, wobei der Plattenbremsprüfstand nicht in allen EU-Ländern zulässig ist und aufgrund der Vorteile eines Rollenbremsprüfstands vermehrt von diesem abgelöst werden wird.

Plattenbremsprüfstand versus Rollenbremsprüfstand

Der Unterschied zwischen einem Rollenbremsprüfstand und einem Plattenbremsprüfstand liegt vor allem darin, dass sich bei einem Plattenbremsprüfstand das Fahrzeug in Bewegung befindet, während die Platten des Bremsprüfstands, die die Bremskraft des Fahrzeugs messen, fest stehen. D.h. im Falle einer Prüfung mit einem Plattenbremsprüfstand muss das Fahrzeug über die Platten bewegt und auf den Platten abgebremst werden, um die Bremskraft zu messen.

Bei einem Rollenprüfstand hingegen steht das Auto fest, während die Antriebsrollen des Bremsprüfstands die beiden Räder (einer Achse = entweder die beiden Vorderräder oder die beiden Hinterräder) des Fahrzeugs bewegen. Auf diese Weise kann quasi eine beliebig lange Straße oder Strecke simuliert werden, auf der sich das Fahrzeug fortbewegt, während fortlaufend und ohne das KFZ bewegen zu müssen, Bremstests durchgeführt werden können.

Funktionsweise eines Rollenbremsprüfstandes

Beim Rollenbremsenprüfstand treibt jeweils ein Rollenpaar auf jeder Seite des Bremsprüfstands ein Rad des Fahrzeugs an. Die Rollen ihrerseits werden über eine Kette durch einen Elektromotor angetrieben, der beweglich gelagert ist. Zwischen den Antriebsrollen befindet sich zudem jeweils eine Tastrolle. Die Tastrollen haben die Aufgabe den Antriebsmotor der Rollen zu stoppen, solange nicht beide Räder des Kraftfahrzeugs sich auf den beiden Tastrollen des Bremsprüfstands befinden bzw. den Motor laufen zu lassen, wenn dies der Fall ist.

Sobald das Fahrzeug auf die Rollen des Bremsprüfstands aufgefahren ist, werden die Räder durch die Rollen in Bewegung gesetzt. Im Fahrzeug befindet sich eine Person, die auf ein Signal hin auf das Bremspedal tritt und die Räder abbremst. Beim Abbremsen erzeugt die Bremskraft der Räder ein Rückstellmoment an den Rollen, dessen Kraft auf den Elektromotor des Bremsprüfstands übertragen wird. Da der Motor beweglich ist, wird er durch das Bremsmoment gedreht. Diese Bewegung wird als Kraftimpuls an einen Messhebel am Messelement des Rollenbremsprüfstands weiter gegeben, das die Kraft wiederum in ein elektrisches Signal umwandelt. Dieses elektrische Signal wird dann an die Anzeige des Bremsprüfstands weiter geleitet und analog oder digital sichtbar gemacht.

Der Rollenbremsprüfstand zählt zu den statischen Prüfverfahren. Daher wird eine Fahrgeschwindigkeit von etwa 2,5-7 km/h simuliert. Bei diesem Prüfverfahren kann die Bremskraft bis zum Blockierpunkt gesteigert, aber auch Zwischenwerte gehalten und ausgewertet werden. Durch die hiermit gewonnenen Daten, auch über längere und differenziertere Bremsverläufe, lassen sich auch Unregelmäßigkeiten erkennen, die etwa auf eine deformierte Bremsscheibe hinweisen oder auf Schwachstellen am Bremssattel und an den Bremsbelegen.

Neben der Bremskraft kann mit einem Rollenbremsprüfstand auch die Bremskraftdifferenz in Prozent gemessen werden. Bei einer größeren Abweichung zwischen der Bremskraft auf der linken und der auf der rechten Seite eines Fahrzeug kann das Fahrzeug beim Bremsen zum Beispiel ins Schlingern kommen.

Rollenbremsprüfstände bei RP-TOOLS

Da der Rollenbremsprüfstand im Gegensatz zum Plattenbremsprüfstand mehr Möglichkeiten bietet, um Fehler am Bremssystem zu diagnostizieren und Plattenbremsprüfstände in einigen EU-Ländern für die Hauptuntersuchung nach §29 nicht zugelassen sind, bieten wir nur qualitativ hochwertige und den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechende Rollenbremsprüfstände an.
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